Täler & Puna

Facts zur Tour

Willkommen im farbenfrohen und faszinierenden Nordwesten Argentiniens! Diese 8 Tages Tour durch die grandiosen Landschaften von Salta und Jujuy ist ein unvergessliches Abenteuer für jeden der Sonne, Spaß, abwechslungsreiches Motorradfahren, interessante Kultur und viele einsame Berglandschaften sucht. Die Tour führt uns durch die spektakulärsten Gegenden Nordwest Argentiniens, einerseits durch die tief eingeschnittenen Täler mit ihren bizarren und farbenfrohen Felsformationen, traditionellen Dörfern und atemberaubenden Bergpässen, hinauf in die Bergwüste Puna mit ihren weiten Ebenen, blendend weißen Salzseen, abgelegenen Lagunen und imposanten Vulkankegeln.

Gesamtstrecke ca. 2000 km, davon ca. 50% Piste.

Die Tour wird auch im 4x4 Geländewagen durchgeführt!


Tag 1
Wir verlassen die Stadt Salta in Richtung Süden und folgen dem Lerma Tal bis es sich abrupt zu einer Schlucht verengt: Die Quebrada de Cafayate. Diese Schlucht besticht durch ihre roten Sandsteinformationen, die durch Wind und Wetter zu bizarren Formen wie z.B. der Frosch, der Obelisk oder Amphitheater verwittert sind. Über die sandigen Ebenen des Calchaquí Tals fahren wir in das Städtchen Cafayate, die Weinhauptstadt Nordargentiniens, wo wir in einem märchenhaften Boutique Hotel übernachten werden.

Tag 2
Die Fahrt heute führt uns entlang des Calchaquí Flusses durch enge Schluchten und weite Täler. Wir durchfahren die durch Erosion geformten zackigen Felsenlandschaften der "Pfeilschlucht". Die Schönheit dieser abgelegenen Gegend übersteigt fast die der berühmten Quebrada de Cafayate. Mittagessen gibt es in einer paradiesischen erstklassigen Winzerei.
Übernachtung im malerischen Bergdorf Cachi das von einer über 6000m hohen Bergkette überragt wird.

Tag 3
Um von Cachi zurück nach Salta zu gelangen durchquert man zunächst den Nationalpark Los Cardones, eine von tausenden Kakteen bewachsene Ebene, überquert den Pass Cuesta del Obispo und windet sich die Schotterpiste durch das ´Valle Encantado´ hinunter nach Salta, wo wir übernachten werden.

Tag 4
Der heutige, sehr intensive Tag führt uns zunächst über eine kurvenreiche Teerstraße durch bewaldete Berge in die malerische Quebrada de Humahuaca, eine Schlucht die 2003 von der UNESCO zum Welt Kulturerbe erklärt wurde. Über kurvige Schotterstraßen erreichen wir den 4000m hohen Pass Abra del Condor und das bezaubernde Bergdorf Iruya, das von bunten Felswänden umgeben an einer Engstelle des Tals liegt.

Tag 5
Über den Abra del Condor geht es zurück zur Teerstraße und weiter Richtung Norden zur Bolivianischen Grenze, wo wir das entlegene Dorf Yavi erreichen. Dort können die historische Kirche Iglesia de San Franzisco, die Felszeichnungen von Las Cuevas und die Petroglyphen der Laguna Colorada besichtigt werden.

Tag 6
Wir erkunden die extreme nordwestliche Ecke Argentiniens und erreichen den tief eingeschnittenen Angosto Canyon, bevor wir die weitgeschwungenen Landschaften des Nationalmonuments Laguna de los Pozuelos umrunden. Diese Lagune auf fast 4000m beherbergt eine einzigartige Fauna und Flora. Dann geht es wieder hinunter in die Quebrada de Humahuaca zur Übernachtung in dem lebhaften Städtchen Tilcara.

Tag 7
Zuerst besichtigen wir die Ruinen des Festungsdorfs Pucará de Tilcara aus der Vor-Inka Zeit bevor es über den 4200 m hohen Pass `Cuesta de Lipan' zu dem blendend weißen Salzsee Salinas Grandes geht. Nach kurzer Fahrt über kurvige Teerstraße biegen wir auf eine teilweise sandige Schotterpiste ab, die uns durch ein verstecktes Tal zu dem Viadukt La Polvorilla des berühmten "Zug in die Wolken" führt.
Nach kurzer Fahrt erreichen wir das Minenstädtchen San Antonio de los Cobres.

Tag 8
Heute erwartet uns eine anspruchsvolle Etappe: Wir werden den höchsten Pass von Salta und Argentinien bezwingen, den 4895 m hohen Abra El Acay! Die Piste schlängelt sich allmählich den Berg hinauf bis zum Pass und wir können von 5 km über dem Meer die spektakuläre Aussicht auf die weiten Ebenen der Puna genießen. Wir tauchen in das Calchaquí Tal ein, einige Flussdurchquerungen und steile Kehren, das Tal weitet sich und die Piste wird zunehmend breiter.
Nach diesem Abenteuer geht es gemütlich weiter über den Cuesta del Obispo Pass hinab ins Lerma Tal nach Salta.
(Alternativ bei gesperrtem oder unbefahrbarem Pass geht es dem "Zug in die Wolken" folgend durch das farbenprächtige Tal Quebrada del Toro zurück nach Salta)



Route

Infos zur Tour
Als Geländewagentour
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Tag 2: Quebrada de las Flechas

Tag 4: Weg nach Iruya

Tag 5: Blick auf Iruya

Tag 7: Cuesta de Lipan

Tag 7: Viaducto La Polvorilla
TOUR: Täler und Puna
Dauer der Tour: 8 Tage / 7 Nächte
Gesamtstrecke: ca. 2000km, davon ca. 50% Piste.
Teilnehmerzahl (Piloten): mindestens: 3, höchstens: 6
Erforderliches Fahrkönnen: Die Tour ist für geübte Motorradfahrer mit etwas Schottererfahrung geeignet.
Preis: Mit Begleitfahrzeug:    Pilot                           2300 €
                                 Mitfahrer                    1300 €
                                 Mit eigenem Motorrad: 1300 €
Ohne Begleitfahrzeug: Pilot                           1900 €
                                 Mitfahrer                     1000 €
                                 Mit eigenem Motorrad:  1000 €
Einzelzimmerzuschlag:                                    400 €
Im Preis inklusive: - Leihmotorrad (Honda Transalp)
- Dreisprachiger Reiseleiter (deutsch, english, spanisch)
- 4x4 Begleitfahrzeug
- Benzin für die gesamte Strecke
- Kartenmaterial
- Übernachtung in Hotels und in gemütlichen Gasthäusern mit Frühstück
- Abendessen
- Gepäckaufbewahrung
- Flughafentransfer in Salta
Im Preis exklusive: - Mittagessen
- Getränke
- Eintritte
- Flüge
- Reiseversicherungen
- Krankenversicherung
- Unfallversicherung
Reisezeit und Klima: Das Klima der Calchaquí Täler ist sehr angenehm: Es fällt wenig Regen, da die von Osten kommenden Regenwolken von den ersten Bergketten abgeblockt werden. Die Temperaturen sind auch im Winter angenehm, nur nachts kann es empfindlich kalt werden.
Die Puna (Hochebene) hingegen hat ein rauhes Klima: Die Temperaturen fallen Nachts fast immer unter 0°C (auch im Sommer), und trockene Winde sind üblich. Selbst in der Regenzeit gibt es hier sehr wenig Niederschläge. Die Höhe (um die 4000m) lässt die immerwährende Sonne aggressiv sein (Sonnenschutz!).
Regenzeit: Januar - März

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